Künstliche Intelligenz und Minderheitensprachen: FUEN bei nationaler Fachtagung in Kroatien vertreten

Künstliche Intelligenz und Minderheitensprachen: FUEN bei nationaler Fachtagung in Kroatien vertreten

Vom 13. bis 15. Mai 2026 fand im Heimatmuseum Našice eine staatliche Fachtagung für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schulleitungen aus dem Bereich der Minderheitenbildung in Kroatien statt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Künstliche Intelligenz für den Erhalt der Sprachen nationaler Minderheiten: von digitalen Sprachkorpora bis zum personalisierten Lernen“.

Vom 13. bis 15. Mai 2026 fand im Heimatmuseum Našice eine staatliche Fachtagung für Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schulleitungen aus dem Bereich der Minderheitenbildung in Kroatien statt. Im Mittelpunkt stand das Thema „Künstliche Intelligenz für den Erhalt der Sprachen nationaler Minderheiten: von digitalen Sprachkorpora bis zum personalisierten Lernen“.

Die Tagung brachte Fachleute aus dem Bildungsbereich sowie Vertreterinnen und Vertreter verschiedener nationaler Minderheiten zusammen. Diskutiert wurden Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz für den Unterricht, die Mehrsprachigkeit und den Erhalt nationaler Identität. Das Programm umfasste Fachvorträge, Best-Practice-Beispiele sowie Besuche bei Institutionen der slowakischen Minderheit in Našice.

Für die FUEN nahm Renata Trischler, Programmkoordinatorin der FUEN, an der Tagung teil. In ihrem Vortrag stellte sie die Arbeit der FUEN und insbesondere der FUEN-Arbeitsgemeinschaft Bildung vor. Eingeladen wurde sie von Milan Vukelić, Direktor des Amtes für nationale Minderheiten im kroatischen Bildungsministerium.

Die Teilnehmenden betonten, dass künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten für Minderheitensprachen eröffne, etwa beim Aufbau digitaler Sprachkorpora, bei digitalen Lernmaterialien und beim personalisierten Lernen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Technologie den Unterricht und das lebendige Sprachumfeld nicht ersetzen dürfe, sondern gezielt unterstützen solle. Entscheidend bleibe die weitere Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen, Minderheitenorganisationen und Fachleuten.